Posts filed under ‘Personalcontrolling’

Wissen Sie, welche Meinungen Ihre Beschäftigten tatsächlich haben?

Die Zeiten, in der die Mitarbeiterbefragung als reiner Zufriedenheitsindikator galt, sind vorbei. Heutzutage haben in Unternehmen durchgeführte Befragungen einen weitaus komplexeren Charakter. Maßgeblich für die Gestaltung der Befragungen sind die zu Grunde liegenden Ziele. Neben der genannten Momentaufnahme der Mitarbeiterzufriedenheit reichen diese mittlerweile von vertikalem Erfahrungstransfer über Schwachstellenaufdeckung bis hin zur Mitarbeiterintegration. Auch können Informationen über das Image als Arbeitgeber erlangt werden.

Die zahlreichen möglichen Zielstellungen erfordern jedoch auch eine wohl überlegte Vorgehensweise. Insbesondere bei der Gestaltung der Fragen und deren Antwortmöglichkeiten sind viele Faktoren zu berücksichtigen. Hierbei kann es durchaus sinnvoll sein, die Fragen in ausgewählte Themenbereiche einzuordnen. Denkbar wäre zum Beispiel folgende Einteilung:

  1. Sozio-demografische Angaben
  2. Allgemeine Einschätzung und Merkmale der Tätigkeit
  3. Einschätzungen zum Arbeitsumfeld
  4. Führungs- und Vorgesetztenverhalten
  5. Arbeitsbedingungen
  6. Mitarbeiterentwicklung
  7. Unternehmen
  8. Commitment

Aber auch die Vor- und Nachbereitung einer Mitarbeiterbefragung sollte nicht unterschätzt werden. Das interne Marketing für die Befragung aber auch die Wahl des richtigen Zeitpunktes ist bei der Vorbereitung entscheidend. Der Auswertung und Interpretation müssen entsprechende Maßnahmen folgen, um negative Auswirkungen auf die Stimmung der Belegschaft und vor allem auf die Rücklaufquote der nächsten Erhebung zu vermeiden.

Einen umfangreichen Fragenkatalog zu den oben aufgeführten Themenbereichen sowie Hinweise und Anregungen zu Antwortmöglichkeiten finden Sie in unserem Tool „Fragenkatalog zur Gestaltung von Mitarbeiterbefragungen“.

Tools rund um das Thema Mitarbeiterbefragung sowie Studien, Literatur, Links und Beratungsdienstleister finden Sie auf www.perwiss.de.

21-12-2011 at 11:11 Hinterlasse einen Kommentar

Personalarbeit mit Balanced Scorecard

Maßgeblich für den Unternehmenserfolg ist nicht allein das Vorhandensein einer Unternehmensstrategie sondern deren Umsetzung. In der Praxis birgt die Strategieumsetzung noch erhebliche Potenziale. Oftmals fehlt nicht der Wille und die Motivation, sondern die Werkzeuge und Instrumente.

Selbst von den Unternehmen, die eine Unternehmensstrategie erarbeitet haben, scheitern laut Studien bis zu 90 % ganz oder teilweise an der Umsetzung. Geht man davon aus, dass die Scheiterungsraten im Personalbereich annähernd gleich sind, so sieht es mit der Umsetzung von Personalstrategien eher schlecht aus. Dies hat auch Konsequenzen für die strategische Ausrichtung der Personalarbeit.

Eine fehlende Unternehmensstrategie macht die Personalabteilung zumindest teilweise orientierungslos und ein langfristig orientiertes Handeln nur schwer möglich. Damit lässt sich der Wertbeitrag der Personalarbeit nur schwer messen.

Die Arbeit mit Balanced Scorecard kann den Grad der Strategieumsetzung deutlich steigern helfen. Dies geben Unternehmen an, die intensiv mit der BSC arbeiten. Balanced Scorecard ist ein mögliches Instrument für den Personalbereich vom Administrator zum strategischen Berater der Geschäftsleitung zu werden.

Zusammengefasst seien hier nur drei wichtige Gründe genannt, die für die Arbeit mit der BSC-Personal sprechen:

  1. Personalarbeit wird messbar!
  2. Personalarbeit wird eng mit den Unternehmenszielen verknüpft!
  3. Die Personalabteilung arbeitet langfristig orientiert!

BSC Tools, Studien zur Balanced Scorecard sowie BSC Literatur und Links finden Sie auf http://www.perwiss.de

02-12-2008 at 11:11 Hinterlasse einen Kommentar


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