Posts filed under ‘Personalkommunikation’

Hinein in die Köpfe der Arbeitnehmer – erfolgreiches Employer Branding!

Schon lange analysieren Unternehmen oder einschlägige Dienstleister das Konsumentenverhalten, um den Vertrieb ihrer Produkte voranzutreiben. Ziel von abgeleiteten Maßnahmen kann es zum Beispiel sein, Assoziationen zu schaffen, die potenzielle Kunden zum Kauf des Produktes veranlassen. Ein essentieller Baustein für die erfolgreiche Vermarktung eines Produktes ist hierbei insbesondere die Reputation. Auf Grund sogenannter Mental Shortcuts werden Produkte anderen vorgezogen, weil die Produktmarke mit gewissen Merkmalen wie zum Beispiel „hohe Qualität bei moderatem Preis“ verbunden wird. Hat sich eine Marke durch positive Reputation erst einmal im Markt etabliert, lässt sie sich von der Konkurrenz nur schwer wieder vom Markt verdrängen. Doch das Branding beschränkt sich seit einiger Zeit nicht mehr nur auf das Produktmarketing. In Zeiten in denen qualifiziertes Personal rar ist und der Kampf um die Talente immer härter wird, hat sich das sogenannte Employer Branding bzw. die Schaffung einer Arbeitgebermarke als effektives Rekrutierungsinstrument entpuppt.

Die index Agentur für strategische Öffentlichkeitsarbeit und Werbung GmbH hat in einer Studie 231 Personalexperten/innen aus Unternehmen (10 – 1.000 Mitarbeiter/innen) zum Thema Employer Branding befragt. Es zeigt sich, dass in rund 42 Prozent der Unternehmen bereits eine klar definierte Arbeitgebermarke existiert. Diese zieht sich hierbei nicht nur durch die externe Kommunikation in Form von Stellenanzeigen, Website oder Veranstaltungen, sondern auch durch die interne Kommunikation im Unternehmen selbst. Grund hierfür ist nicht zuletzt, dass eine positive Arbeitgebermarke oft eine positive Wirkung auf die Zufriedenheit der aktuellen Belegschaft hat.

Der von StepStone veröffentlichte Employer Branding Report 2011, in dem sowohl Unternehmen als auch Zielgruppen befragt wurden, manifestiert die Wichtigkeit der Arbeitgebermarke. Laut Report sehen 88 Prozent der Befragten von einer Bewerbung bei einem Unternehmen mit schlechtem Ruf eher ab. Für einen Großteil der Befragten machen die Arbeitsbedingungen und eine entsprechende Ausstattung einen attraktiven Arbeitgeber aus. Diese Merkmale können durch ein entsprechendes Employer Branding durchaus extern kommuniziert werden. Bereits 83 Prozent der befragten Unternehmen sind sich dieser Tatsache bewusst und identifizieren Employer Branding als lohnenswerte Maßnahme im Bereich der Personalrekrutierung und -bindung.

Unter Berücksichtigung dieser Zahlen, lohnt es sich also durchaus über Maßnahmen zur Förderung der eigenen Arbeitgebermarke nachzudenken. Wenn ich Ihr Interesse am Thema geweckt habe, besuchen Sie uns doch auf unserer Website www.perwiss.de. Das Thema für den Monat März ist „Employer Branding“. Informieren Sie sich auf unserer Themenseite, werfen Sie einen Blick auf die zahlreichen Studien und unsere umfangreiche Linksammlung. Für Interessenten haben wir ebenfalls zahlreiche Dienstleister im Bereich Employer Branding zusammengestellt. Nicht zuletzt kann Sie unser Monatstool „Radar Arbeitgeberattraktivität“ bei der Förderung Ihrer Arbeitgebermarke unterstützen.

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06-04-2013 at 4:16 1 Kommentar

Mitarbeitergespräche – ein unterschätztes Führungsintstrument!?

Wieso die interne Unternehmenskommunikation wichtig ist, wurde bereits in einem der vorangehenden Beiträge erläutert. Dass dieses betriebswirtschaftliche Instrument maßgeblich zum Führungserfolg beiträgt und Leitbilder nur mit einer leistungsfähigen internen Kommunikation umgesetzt werden können, zeigt unter anderem die explorative Studie „Erfolgsfaktor Interne Unternehmenskommunikation in der Bewertung durch Analysten“, die vom Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Universität Hohenheim veröffentlicht wurde. Teil der Mitarbeiterkommunikation und gleichzeitig wichtiges Führungsinstrument sind Mitarbeitergespräche. Zwar werden Mitarbeitergespräche populärer, wie auch Günther Bergmann, Professor für Personalmanagement an der Hochschule Pforzheim, in einem Interview mit der FAZ berichtet, doch im Vergleich zu z. B. den skandinavischen Ländern steht Deutschland eher schlecht da. Denn dort werden Gespräche zwischen Führungskräften und Mitarbeitern/-innen etwa doppelt so häufig durchgeführt.

Aber wieso sind regelmäßige Mitarbeitergespräche so wichtig? Und wie tragen Sie zum Erfolg der Führungsarbeit bei? Zunächst können Mitarbeitergespräche der Konfliktbewältigung dienen. Offene Konflikte oder Gerüchte können thematisiert werden, wodurch eine Reduktion der Konfliktkosten und des unerwünschten Buschfunks erreicht werden kann. In diesem Zusammenhang sind auch Kritikgespräche möglich, in denen das Fehlverhalten angesprochen werden kann. Genauso kann dem/der Mitarbeiter/-in in solchen Gesprächen aber auch eine persönliche Wertschätzung in Form von positiver Kritik entgegengebracht werden. So wird auch das gegenseitige Vertrauen der Beteiligten gefördert. Ein weiteres Argument für Mitarbeitergespräche ist die Erfassung der Notwendigkeit von Personalentwicklungsmaßnahmen. Ein gezielter Blick in die Vergangenheit ermöglicht oft eine systematische Ableitung von zukünftigen Maßnahmen. Zuletzt sind Mitarbeitergespräche auch als Lernquelle zu verstehen. Sie ermöglichen sowohl der Führungskraft als auch dem/der Mitarbeiter/-in sich selbst zu reflektieren.

Bei der Häufigkeit der Mitarbeitergespräche gilt jedoch nicht zwangsläufig das Motto: je öfter desto besser. Denn eine schlechte Führung wird durch häufige Mitarbeitergespräche nicht zwangsläufig besser. Vor allem nicht dann, wenn diese von der Personalabteilung der Routine wegen verordnet wurden. Grundsätzlich sollte auf mindestens einer Seite der Bedarf bestehen und beide Parteien sollten den Sinn und die Notwendigkeit im Gespräch sehen. Nur so trägt das Mitarbeitergespräch, das sowohl Instrument der Führung als auch der internen Kommunikation ist, Früchte.

Wenn ich Ihr Interesse für das Thema Mitarbeitergespräche geweckt habe, dann besuchen Sie uns doch auf www.perwiss.de. Dort finden Sie neben einem großen Angebot an nützlichen Informationen auch interessante Studien, sowie eine Link- und Literaturliste zum Thema. Auch steht dort das kostenfreie Tool „Top-Fragen im Mitarbeiterjahresgespräch“, das in Kooperation mit engagierten Perwiss-Usern entstanden ist, zum Herunterladen bereit. Ein Tool von Personalverantwortlichen für Personalverantwortliche! Zum Thema interne Kommunikation haben wir zudem die „Ideenliste Mitarbeiterkommunikation“ für Sie entwickelt.

07-01-2013 at 4:16 Hinterlasse einen Kommentar

Mitarbeiterkommunikation – warum die interne neben der externen Kommunikation nicht vernachlässigt werden sollte.

Die Erschaffung einer Unternehmensidentität und die Kreation der sogenannten Arbeitgebermarke sind Maßnahmen, die dazu dienen, die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, nach außen zu vermitteln, dass Arbeitsbedingungen und Arbeitsumfeld sowie der Erfolg des Unternehmens dem entsprechen, was sich jeder Arbeitnehmer nur wünschen kann. Da sich hierdurch tendenziell die Auswahl an Bewerbern und somit auch die Chance auf qualifizierte Mitarbeiter erhöht, steht die externe Kommunikation oft im Vordergrund der Unternehmenspolitik.

Sind die fähigen Mitarbeiter erst im Unternehmen, erfordert es jedoch eine ausgereifte interne Kommunikation, um diese dort zu halten und deren Potenzial auch nutzen zu können. Eine unausgereifte interne Kommunikationsstruktur kann durch entstehende Informationslücken und -verzerrungen zu einer Verringerung der Produktivität und zu Unzufriedenheit unter der Belegschaft führen. Um dem entgegenzuwirken, sollte im Unternehmen ein ausgewogenes Verhältnis von Face-to-Face-, Print- und Digital-Kommunikation zum Einsatz kommen.

Ein gut durchdachtes Konzept für die interne Kommunikation hat diverse Vorteile. Durch eine adäquate Kommunikation zwischen Abteilungen und betrieblichen Funktionen kann nicht nur die Effizienz der Arbeitsabläufe und Prozesse wesentlich gesteigert werden. Maßnahmen zur Verbesserung der Mitarbeiterkommunikation wie zum Beispiel die Einführung eines multifunktionalen Intranets, einer Mitarbeiterzeitung oder regelmäßiger Einzel- oder Teamgespräche, tragen auch maßgeblich zur Mitarbeiterzufriedenheit bei und vermeiden so unerwünschten Buschfunk.

Wenn Sie mehr über das Thema interne Kommunikation erfahren möchten, besuchen Sie www.perwiss.de. Neben Informationen , Links, Büchern und Studien erhalten Sie Auflistungen zu einschlägigen Dienstleistern sowie Softwareanbietern im Bereich der internen Kommunikation. Die „Ideenliste Kommunikation“ unterstützt Sie zudem dabei sich erfolgreich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

30-07-2012 at 5:17 Hinterlasse einen Kommentar


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